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HTL Graz Bautechnik

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10A HBTH

Notunterkunft - Verwaltungs­zelt

Team 09 | 10A HBTH
Giovanni Abd el Malak, Philipp Schemmerl
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Projekt­beschreibung

Unser Ziel war es, eine Notunterkunft aus dem Werkstoff Eternit zu entwickeln, welches sich durch sein Aussehen von klassischen Notunterkünften unterscheidet, aber dennoch solide und funktionsfähig ist. Die Aufgabe war ein Verwaltungszelt mit Platz für das Personal zu entwerfen. Das Verwaltungszelt sollte sich von anderen Zelten unterscheiden, damit es klar erkennbar ist. Die Positionierung der einzelnen Objekte wurde mit dem Hintergedanken einer leichten Erreichbarkeit für das Personal ausgewählt. Die Verbindung wurde mit einer einfachen Stahlkonstruktion gefertig. Die Hauptkonstruktion besteht aus einem Holzriegelbau mit einem Pultdach, das durch Schraubenfundamente vom Boden abgehoben wird und mit einer Stiege erreichbar ist. Die Fassade besteht aus geschraubten Eternit Platten, die nach oben gerichtet sind. Die gesamten Objekte sollten leicht auf- und abgebaut werden können.

Erläuterung Aufgabenstellung 10 AHBTH: Notunterkunft

Den Schülern wurden in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, Unterlagen über Notunterkünfte zur Verfügung gestellt. In diesem Handbuch sind alle Strukturen einschließlich Raum- und Flächenbedarf dargestellt.

Um Systeme im Zusammenhang mit der Verwendung von Eternit - Materialien als sinnvoll zu erachten, wurden die Phasen 2 bzw. 3 in der Unterbringung gewählt. In dieser Phase müssen die „Zelte“ schon entsprechend ausgeführt sein, um auch eine längere Unterbringung zu gewährleisten. Entsprechend sind auch Infrastruktur-Bauten notwendig.

1.3. Ablauf und Einsatzphasen
Ein Betreuungseinsatz gliedert sich allgemein in drei Einsatzphasen.

1. Auffangphase
Überraschender/ungeordneter Zustrom Hilfesuchender in großer, schwer abzuschätzender Zahl
- Auffangen/Sammeln
- Leiten
- Verpflegen
- Notdürftig unterbringen
- Betreuen/Versorgen
- Registrieren

2. Durchgangsphase
Zeitraum zwischen Auffangphase und Normalverhältnissen angenäherter Unterbringung und Versorgung oder Rückkehr der Betroffenen in Wohnungen
- Transportbegleitung
- Verbesserte Unterbringung
- Intensivierung der Versorgung/der Betreuung
- Unterkunftsregistrierung

3. Endphase
Zeitlich nicht eingeschränkte geregelte Unterbringung und Versorgung, wenn normale Lebensbedingungen noch nicht möglich sind
Normalverhältnissen entsprechende Unterbringung/Versorgung/Betreuung
Familienzusammenführung

In der Folge wurden den Gruppen verschiedene Bauten zugeteilt. Entsprechend dem Raumprogramm und dafür vorgesehenem Flächenbedarf sind die Entwürfe entstanden.

Betreuer:
Prof. Mag.arch. Manfred Schenk
Prof. Reinhhard Lamminger

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Plakat 1