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HTL Innsbruck Bau und Design

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4A HBTH

Mehrgenera­tionenhaus „Wohnen neu denken“

Team 07 | 4A HBTH
Hannah Schlögl
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Projekt­beschreibung

Bauen für die Zukunft bedeutet nicht nur über ökologisches und nachhaltiges Bauen, im Sinne Umweltschutz, Baumaterialien oder Energieeffizienz nachzudenken, sondern auch alternative Lebens- und Wohnformen „neu zu denken“.

Speziell die Ressource Bauland, das Leben in Städten und die geforderte Flexibilität des Menschen stellen PlanerInnen vor Herausforderungen.

Zudem steigt das Bedürfnis nach gemeinschaftlichen Wohnen aufgrund alternativer Lebensformen (Patchworkfamilie, AlleinerzieherInnen,…), aber auch der hohen Lebenserwartung mit dem Anspruch auf Eigenständigkeit.

Das Mehrgenerationenhaus versucht diese Herausforderungen zu meistern.

Geplant wurde ein nachhaltiges Gebäude, welches Platz bietet für barrierefreie Kleinwohnungen, Wohnungen für Familien, aber auch Patchworkfamilien. Durch Trennen geschoßweise oder auf einer Ebene ist es möglich auf zukünftige Entwicklungen in der Familie zu reagieren. Die Startwohnungen für „junge Menschen“, das Zurückziehen der Eltern in barrierefreie Garten- oder Terrassenwohnungen soll bereits bei der Planung mit berücksichtigt werden. Zudem wurde auf diesem Grundstück in einer Umlandgemeinde von Innsbruck auf Verdichtung gesetzt. Ebenso konnte die Mobilität aufgrund der guten öffentlichen Anbindung und das Vorhandensein sämtlicher sozialen Einrichtungen vor Ort in den Hintergrund gerückt werden.

Der vorliegende Entwurf versucht auf den 3 Ebenen auf die individuellen Bedürfnisse der Bauherrenschaft, welche aus einer Großfamilie (Großeltern, Familie 1+2) besteht, einzugehen. Der Wunsch nach privaten Außenräumen in Form von Garten- bzw. Dachterrassenzugängen war vorherrschend bei der Gestaltung des Gebäudes. Die barrierefreie EG-Wohnung kann auch zukünftig als Startwohnung für ein Kind der Familie herangezogen werden. Eine Abtrennung im nördlichen Bereich des EGs wäre auch als Pflegeeinheit für die Großeltern sehr einfach herzustellen - der Einbau einer weiteren Hauseingangstüre im EG wurde bereits „mitgedacht“. Die Ebene 2 kann nordseitig ebenso als Start- oder Pflegeeinheit abgetrennt werden. Großzügige Steigschächte lassen den Anschluss von Küchen oder Badezimmererweiterungen sehr einfach zu.

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