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HTL Graz Bautechnik

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10A HBTH

Notunterkunft - Unterkunfts­zelt

Team 07 | 10A HBTH
Sara Dakovic, Jana Eisner
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Projekt­beschreibung

Das Unterkunftszelt entspricht dem Zelttyp 560 = ca. 56 m², geplant ist die Unterkunft für 10 Erwachsene. Die Wand- und Dachkonstruktion sind aus einer Aluminiumbauweise gemacht. Die Idee für ein transportierbares System war, dass Dach ein- und ausklappen zu können, in etwa das System wie eines Regenschirmes. Dadurch wird ein Einfaches Auf- und Abbauen ermöglicht.

Der Boden ist ein Hohlboden, indem Leitungen, falls notwendig, gelegt werden können.Als Bodenbelag haben wir uns für das Eternit-Floor System entschieden mit der Platte Anthrazit H202. Für die Wände haben wir außen die Platten Avera AV 100 und innen Avera AV 010. Das Dach besteht aus den Platten die eine Möglichkeit zur Freien Form haben. Die Form ergab sich in dem Gedanken, dass auch bei größeren Dörfern die Unterkunftszelte Kreisförmig angeordnet werden können und im Mittelpunkt sich die Sanitäranlagen oder ähnliches befinden, somit einerseits Platz gespart wird, aber auch den Leuten kürzere Wege geschafft werden.

Erläuterung Aufgabenstellung 10 AHBTH: Notunterkunft

Den Schülern wurden in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, Unterlagen über Notunterkünfte zur Verfügung gestellt. In diesem Handbuch sind alle Strukturen einschließlich Raum- und Flächenbedarf dargestellt.

Um Systeme im Zusammenhang mit der Verwendung von Eternit - Materialien als sinnvoll zu erachten, wurden die Phasen 2 bzw. 3 in der Unterbringung gewählt. In dieser Phase müssen die „Zelte“ schon entsprechend ausgeführt sein, um auch eine längere Unterbringung zu gewährleisten. Entsprechend sind auch Infrastruktur-Bauten notwendig.

1.3. Ablauf und Einsatzphasen
Ein Betreuungseinsatz gliedert sich allgemein in drei Einsatzphasen.

1. Auffangphase
Überraschender/ungeordneter Zustrom Hilfesuchender in großer, schwer abzuschätzender Zahl
- Auffangen/Sammeln
- Leiten
- Verpflegen
- Notdürftig unterbringen
- Betreuen/Versorgen
- Registrieren

2. Durchgangsphase
Zeitraum zwischen Auffangphase und Normalverhältnissen angenäherter Unterbringung und Versorgung oder Rückkehr der Betroffenen in Wohnungen
- Transportbegleitung
- Verbesserte Unterbringung
- Intensivierung der Versorgung/der Betreuung
- Unterkunftsregistrierung

3. Endphase
Zeitlich nicht eingeschränkte geregelte Unterbringung und Versorgung, wenn normale Lebensbedingungen noch nicht möglich sind
Normalverhältnissen entsprechende Unterbringung/Versorgung/Betreuung
Familienzusammenführung

In der Folge wurden den Gruppen verschiedene Bauten zugeteilt. Entsprechend dem Raumprogramm und dafür vorgesehenem Flächenbedarf sind die Entwürfe entstanden.

Betreuer:
Prof. Mag.arch. Manfred Schenk
Prof. Reinhhard Lamminger

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Plakat 1