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HTL Graz Bautechnik

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10A HBTH

Notunterkunft - Unterkunfts­zelt

Team 05 | 10A HBTH
Edgar Ehart, Matthias Fussi
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Projekt­beschreibung

Im Rahmen der Projektentwicklung haben wir uns für eine Modulbauweise aufbauend auf Stecksystemen aus Holz- und Stahlelementen entschieden. Ein Modul besitzt die Größe von 2 senkrecht stehenden Eternit All-in-One Platten (1 Platte =122x250cm). Die Module, auf der Holz-Stahl-Konstruktion lassen sich beliebig oft hintereinander reihen. Damit ist es theoretisch möglich ein unendlich langes Zelt zu errichten. Das Gesamtsystem weist eine Spannweite von ca. 6 Meter und eine Höhe von ca. 3 Meter auf. Die Tragkonstruktion aus Holz und Stahl wird mittels höhenverstellbaren Stahlfundamenten im Untergrund befestigt. Als Bodenbelag dienen OSB-Platten welche auf den horizontalliegenden Balken verlegt werden.

Mit dieser Konstruktion lässt sich ein Zelt ohne technisches Know-How aufstellen. Eine schnelle und einfache Montage als auch der einfache Transport zeichnen das Zelt-System aus.Die Unterkunft kann für unterschiedlichste Verwendung genützt werden. Ein wichtiger Punkt in der Planung des Konzeptes, war das Zelt nicht auf eine spezielle Nutzung festzulegen sondern ein universelles Zelt zu entwerfen. Egal ob Unterkunfts-, Versorgungs-, Lager- oder Verwaltungszelt , man kann das Zelt flexibel, je nach Bedarf, einrichten.

Die Tragkonstruktion wird aus Balken (8x10cm, 8x15cm) und Aluminium Passstücken zusammengesteckt. Die Aussteifung übernehmen vorrangig Stahl-Zugbänder. Auf der Hauptkonstruktion werden schließlich die Eternit-Module befestigt, welche aus kunststoffumfassten OSB Platten, einer Unterdachbahn, der Lattung und den darauf befestigten Eternit-All in One-Platten. Diese sind in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Auch die natürliche Belichtung wurde nicht vergessen. Die dafür zuständige Konstruktion sollte möglichst einfach sein und einen schnellen Austausch der Fensterfläche gewährleisten. So wird anstatt einer Eternitplatte eine Plexiglasscheibe in das vorgefertigte Modul integriert. Die Fugenausbildung zwischen den Eternit oder Plexiglas-Platten erfolgt durch eingeschobene Blechprofile, welche das Eindringen von Wasser in die Konstruktion verhindern.

Erläuterung Aufgabenstellung 10 AHBTH: Notunterkunft

Den Schülern wurden in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, Unterlagen über Notunterkünfte zur Verfügung gestellt. In diesem Handbuch sind alle Strukturen einschließlich Raum- und Flächenbedarf dargestellt.

Um Systeme im Zusammenhang mit der Verwendung von Eternit - Materialien als sinnvoll zu erachten, wurden die Phasen 2 bzw. 3 in der Unterbringung gewählt. In dieser Phase müssen die „Zelte“ schon entsprechend ausgeführt sein, um auch eine längere Unterbringung zu gewährleisten. Entsprechend sind auch Infrastruktur-Bauten notwendig.

1.3. Ablauf und Einsatzphasen
Ein Betreuungseinsatz gliedert sich allgemein in drei Einsatzphasen.

1. Auffangphase
Überraschender/ungeordneter Zustrom Hilfesuchender in großer, schwer abzuschätzender Zahl
- Auffangen/Sammeln
- Leiten
- Verpflegen
- Notdürftig unterbringen
- Betreuen/Versorgen
- Registrieren

2. Durchgangsphase
Zeitraum zwischen Auffangphase und Normalverhältnissen angenäherter Unterbringung und Versorgung oder Rückkehr der Betroffenen in Wohnungen
- Transportbegleitung
- Verbesserte Unterbringung
- Intensivierung der Versorgung/der Betreuung
- Unterkunftsregistrierung

3. Endphase
Zeitlich nicht eingeschränkte geregelte Unterbringung und Versorgung, wenn normale Lebensbedingungen noch nicht möglich sind
Normalverhältnissen entsprechende Unterbringung/Versorgung/Betreuung
Familienzusammenführung

In der Folge wurden den Gruppen verschiedene Bauten zugeteilt. Entsprechend dem Raumprogramm und dafür vorgesehenem Flächenbedarf sind die Entwürfe entstanden.

Betreuer:
Prof. Mag.arch. Manfred Schenk
Prof. Reinhhard Lamminger

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Plakat 1