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HTL Graz Bautechnik

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10A HBTH

Notunterkunft - Küchenzelt

Team 03 | 10A HBTH
Johanna Kremser, Andrea Pratl, Julia Sommer
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Projekt­beschreibung

Das Küchenzelt ist mit seiner Größe von 240 m² für ein Lager von 100 Personen ausgelegt.

Die Idee dieser Konstruktion ist eine praktische Lösung zu schaffen, um ein Notunterkunftszelt schnell aufbauen zu können.

Das Fundament der Konstruktion besteht aus Erdanker auf denen eine Platte aufgelegt wird. Weiters werden auf den Außenkanten der Platte Schienen angebracht, die zur Aussteifung des Gerüstes dienen. Das Gerüst besteht aus ausziehbaren Aluminiumsteher, welche in den Schienen am Boden eingefädelt werden. Über dem ausziehbaren Gerüst werden wieder Schienen zur Aussteifung angebracht. An den vier Ecken befindet sich jeweils eine horizontale Aussteifung. Angefertigte Aluminiumsparren ermöglichen ein Durchlaufen der Eternitaußenhaut. Für die Haut der Konstruktion gibt es zwei unterschiedliche Varianten. Für beide Varianten wurde die Großformatplatte Design R 380 verwendet.

Variante 1: Sandwichpaneele für Orte an denen es kälter ist. Die Stärke des Paneels beträgt 4,6cm.
Variante 2: Nur die Eternitplatte für Orte an denen es wärmer ist.

Um Licht von außen in das Zelt zu bekommen, befinden sich auf der Nord-, Ost- und Westseite zwischen den einzelnen Paneelen Plexiglasfenster. Für die Lüftung des Zeltes kann an jeder Seite eine Eternitplatte, wie eine Tür, geöffnet werden.

Erläuterung Aufgabenstellung 10 AHBTH: Notunterkunft

Den Schülern wurden in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, Unterlagen über Notunterkünfte zur Verfügung gestellt. In diesem Handbuch sind alle Strukturen einschließlich Raum- und Flächenbedarf dargestellt.

Um Systeme im Zusammenhang mit der Verwendung von Eternit - Materialien als sinnvoll zu erachten, wurden die Phasen 2 bzw. 3 in der Unterbringung gewählt. In dieser Phase müssen die „Zelte“ schon entsprechend ausgeführt sein, um auch eine längere Unterbringung zu gewährleisten. Entsprechend sind auch Infrastruktur-Bauten notwendig.

1.3. Ablauf und Einsatzphasen
Ein Betreuungseinsatz gliedert sich allgemein in drei Einsatzphasen.

1. Auffangphase
Überraschender/ungeordneter Zustrom Hilfesuchender in großer, schwer abzuschätzender Zahl
- Auffangen/Sammeln
- Leiten
- Verpflegen
- Notdürftig unterbringen
- Betreuen/Versorgen
- Registrieren

2. Durchgangsphase
Zeitraum zwischen Auffangphase und Normalverhältnissen angenäherter Unterbringung und Versorgung oder Rückkehr der Betroffenen in Wohnungen
- Transportbegleitung
- Verbesserte Unterbringung
- Intensivierung der Versorgung/der Betreuung
- Unterkunftsregistrierung

3. Endphase
Zeitlich nicht eingeschränkte geregelte Unterbringung und Versorgung, wenn normale Lebensbedingungen noch nicht möglich sind
Normalverhältnissen entsprechende Unterbringung/Versorgung/Betreuung
Familienzusammenführung

In der Folge wurden den Gruppen verschiedene Bauten zugeteilt. Entsprechend dem Raumprogramm und dafür vorgesehenem Flächenbedarf sind die Entwürfe entstanden.

Betreuer:
Prof. Mag.arch. Manfred Schenk
Prof. Reinhhard Lamminger

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Plakat 1