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HTL Rankweil Bautechnik

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5C HTBH

Dorfplatzgestaltung mit Pavillon, Schlins

Team 159 | 5C HBTH
Ambros Berlinger, Jessica Ibele
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Projekt­beschreibung

Situation
In der Gemeinde Schlins soll ein interaktiver und einladender Begegnungsraum für Jung und Alt entstehen, welcher die Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde stärken soll. Auf dem zur Verfügung gestellten Grundstück steht ein altes, derzeit leerstehendes Gebäude. Dieses soll renoviert und zu einem Café umfunktioniert werden. Die Substanz sollte dabei allerdings so gut wie möglich erhalten bleiben. Zudem wünscht sich die Gemeinde Schlins einen Pavillon, welcher eine öffentliche WC-Anlage sowie einen Mehrzweckraum für verschiedenste Nutzungen beinhalten soll. Bei der ganzen Gestaltung des Platzes gilt es den ökologischen Aspekt in den Vordergrund zu stellen und auf die Umgebung mit Radwegen, Fluss, Bestandsgebäude und die verschiedenen Nutzungen einzugehen.

Konzeption
Das Bestandsgebäude, welches zu einem Café werden soll, ist so geplant, dass möglichst wenig neue Wände gesetzt werden müssen und weitestgehend mit dem Bestand gearbeitet wird. Die bestehende Treppe wird entfernt. Somit wird eine neue Treppe im Gästeraum benötigt, damit die Galerie und Sitzplätze im OG betreten werden können.

Der Pavillon soll öffentliche WC´s beinhalten, diese sind durch einen freien Durchgang betretbar, so kann Verschmutzungen oder Randalen-Akten im Inneren vorgebeugt werden. Das Foyer zum Mehrzweckraum ist deswegen extra zugänglich und von außen absperrbar. Dort ist eine Garderobe und Platz für den Empfang von Gruppen, ebenso ist ein Aufzug für beeinträchtigte Personen oder Kinderwägen vorgesehen. Der Mehrzweckraum im OG ist an drei Seiten verglast, die Sicht zur Natur mit Bach, Biotop und Blumenwiese soll ein Behaglichkeitsgefühl auslösen. Der Mehrzweckraum ist für ca. 35 Personen ausgelegt, hier sollen Tanzkurse, Kinderbasteln, Vorträge oder ähnliches stattfinden können. Das OG kragt an zwei Seiten über das EG hinaus, dies schafft eine Überdachung. Die langlebige Eternit Fassade, lässt den Gebäudekörper als Einheit erscheinen. Es sollen an zwei Stellen der Überdachung Fahrradständer an der Hauswand angebracht werden.

Realisation
Beim Café werden die alten Substanzen des Gebäudes verwendet und renoviert. Die Wände bekommen einen neuen Putz, das Dach muss saniert werden. Die Wände, welche neu dazukommen, werden als Trockenbau ausgeführt. An der Galerie und an der Decke des OG müssen Unterzüge erstellt werden, da die tragenden Wände vom EG und OG entfernt werden müssen. Die Fassade soll weitestgehend bestehen, wie sie aktuell ist. Hier kann man die Fensterläden neu streichen, ebenso wie die Putzfassade.

Die Wände des Pavillons sollen im EG alle als Lehmmassivbau ausgeführt werden. Im OG soll dann, aufgrund der großen Glasflächen, eine Holzrahmenkonstruktion angewandt werden. Die Fassade wird als Eternitfassade ausgeführt. Die unregelmäßig angeordneten Paneele beleben das Gebäude. Die Konstruktion der Decke und des Daches sollen aus Konstruktionslagenholz gebildet werden.