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HTL Imst Bautechnik

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5A HBTHB

Musikpavillon Imst

Team 136 | 5A HBTHB
Elisa Posch, Joel Höpperger, Saba Schatz
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Projekt­beschreibung

Ausgangssituation ist der Pavillon der Musikkapelle Imst, welcher in den 90er Jahren durch ein Probelokal erweitert wurde. Der Pavillon und das Probelokal werden abgetragen, nur der Keller bleibt bestehen.

Städtebau:
Der neue Musikpavillon und das Probelokal für die Musikkapelle Imst werden als markantes Gebäude geplant. Die Situierung nach vorne nimmt Bezug auf die bestehende Platzstruktur des Parkplatzes. Hinten schließt der steile Hang an. Der Pavillon wird zentral positioniert und öffnet sich trichterförmig für den gesamten Platz, dadurch ist eine optimale Schallübertragung bei einem Platzkonzert gegeben.

Funktion:
Gemeinsam mit dem überdachten Ausschank bildet der Pavillon einen L-förmigen Rahmen für den Platz, dazwischen befinden sich der Eingang und das Treppenhaus. Von hier aus gelangt man barrierefrei über ein großzügiges Foyer mit Garderobe zu dem Proberaum, den Toiletten und zum westseitig orientierten Aufenthaltsraum. Die Küche kann sowohl als Ausschank als auch als Aufenthaltsraum dienen. Dem Pavillon und dem Probelokal zugeordnet ist ein großzügiges Lager. Das Probelokal hat wiederum eine trichterförmige Raumgeometrie. Das bestehende adaptierte Untergeschoß bietet Platz für Einzel- und Ensembleproben sowie für die Haustechnik.

Architektur:
Aus der nutzungsbedingten Funktion der Trichterform entwickelt sich die Architektur des Gebäudes. Die Proportionslehre in der Architektur bezieht sich auf die Harmonielehre in der Musik. Beim Entwurf versuchten wir eine Verbindung zwischen den beiden Künsten zu schaffen. Der Philosoph Friedrich Wilhelm Joseph Schelling sagte im Jahre 1859: Architektur ist erstarrte Musik. Die Fassadengestaltung erfolgt gegensätzlich mit dem warmen Material Holz auf den nicht bewitterten Seiten und den Faserzementplatten auf der Außenseite.