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HTL Graz Bautechnik

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10A HBTH

Notunterkunft - Ambulanz

Team 01 | 10A HBTH
Philipp Sachs, Florian Wiesinger, Stephan Zwanzger
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Projekt­beschreibung

Entwurfsidee:

Die Module bestehen aus Sechsecke und Dreiecke. Diese werden Vorgefertigt und sind für den Transport auf einem LKW geeignet. Alle Teile werden dann vor Ort mit einem Stecksystem zusammengesetzt. Belichtet werden die Module über einzelne Dachelemente, die aus Glas gefertigt werden.

Die Ambulanz soll einer Ordination eines Arztes ähneln. Am Eingang ist eine Rezeption zum Anmelden der kranken Personen, eine Theke für die Angestellten, ein Aktenschrank und eine Sitzmöglichkeit für wartende Patienten. Etwas abgeschrimt von den Sitzplätzen sind hinter der Rezeption Ausgänge die zu folgenden Räumen führen:

Behandlungsraum
Medikamentenaufbewahrung
Stationäraufnahme

Die Behandlungsräume sind getrennt voneinander um auch so mehr Patienten unterzubringen und sich weniger Menschen im Warteraum aufhalten müssen. Der Behandlungsraum besteht aus 2 Stühlen, 1 Liege, 1 kleiner Schrank auf Rollen für Behandlungsgegenstände und 2 Schränke für den Arzt.

Die Medikamentenaufbewahrung ist gleich groß wie das Behandlungszimmer und umfasst 4 Medikamenten - Kühlschränke und 27 Apothekerschränke um die Anzahl der Medikamente, die zur Versorgung gebraucht wird auch gelagert werden kann.

In der Stationäraufnahme befinden sich 6 Betten für sehr kranke Personen die ganztägige Betreuung brauchen oder eine stationäre Behandlung benötigen. Für diese Personen sind auch 3 Schränke in diesem Zimmer, um diverse Sachen zu lagern. Sowohl bei dem Haupteingang als auch bei dem Eingang zur Stationäraufnahme wurde Doppeltüren benutzt, um in einem Notfall auch die Person mit dem Krankenbett in einen anderen Raum zu befördern.

Erläuterung Aufgabenstellung 10 AHBTH: Notunterkunft

Den Schülern wurden in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, Unterlagen über Notunterkünfte zur Verfügung gestellt. In diesem Handbuch sind alle Strukturen einschließlich Raum- und Flächenbedarf dargestellt.

Um Systeme im Zusammenhang mit der Verwendung von Eternit - Materialien als sinnvoll zu erachten, wurden die Phasen 2 bzw. 3 in der Unterbringung gewählt. In dieser Phase müssen die „Zelte“ schon entsprechend ausgeführt sein, um auch eine längere Unterbringung zu gewährleisten. Entsprechend sind auch Infrastruktur-Bauten notwendig.

1.3. Ablauf und Einsatzphasen
Ein Betreuungseinsatz gliedert sich allgemein in drei Einsatzphasen.

1. Auffangphase
Überraschender/ungeordneter Zustrom Hilfesuchender in großer, schwer abzuschätzender Zahl
- Auffangen/Sammeln
- Leiten
- Verpflegen
- Notdürftig unterbringen
- Betreuen/Versorgen
- Registrieren

2. Durchgangsphase
Zeitraum zwischen Auffangphase und Normalverhältnissen angenäherter Unterbringung und Versorgung oder Rückkehr der Betroffenen in Wohnungen
- Transportbegleitung
- Verbesserte Unterbringung
- Intensivierung der Versorgung/der Betreuung
- Unterkunftsregistrierung

3. Endphase
Zeitlich nicht eingeschränkte geregelte Unterbringung und Versorgung, wenn normale Lebensbedingungen noch nicht möglich sind
Normalverhältnissen entsprechende Unterbringung/Versorgung/Betreuung
Familienzusammenführung

In der Folge wurden den Gruppen verschiedene Bauten zugeteilt. Entsprechend dem Raumprogramm und dafür vorgesehenem Flächenbedarf sind die Entwürfe entstanden.

Betreuer:
Prof. Mag.arch. Manfred Schenk
Prof. Reinhhard Lamminger

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Plakat 1