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HTL Saalfelden Bautechnik

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5A HBTH

Wildwasserzentrum Lofer

Team 06 | 5A HBTH
Maximilian Brugger
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Projekt­beschreibung

Der reißende Strom der Saalach in der äußerst attraktiven Tallandschaft im Gemeindegebiet Lofer, genauer gesagt rund um den Teufelssteg, lockt bereits seit Jahrzehnten wildwasserbegeisterte Sportler aus der ganzen Welt in die sonst eher beschauliche Marktgemeinde. Dieser mystische Ort mit einer wunderbaren Aussicht auf die Saalach wird im Sinne einer Attraktivierung durch einen weithin strahlenden Treffpunkt für Jedermann ergänzt.

Dieses okkulte Erscheinungsbild der dort vorliegenden Umgebung „schrie“ regelrecht nach einer effektvollen und einprägsamen Bereicherung in Form eines rätselhaften Gebäudes. Diese änigmatische Wirkung des neuen Entwurfs wird mittels der äußeren Gestalt durch ein maskulines, aufstrebendes, sich aus dem Terrain erhebendes, skulpturales Gebilde prädestiniert.

Der Neubau, welcher parallel zur Lofererstraße situiert ist, erscheint von dort aus eher als massiv, kompromisslos und wenig vernunftbetont - kreiert durch kräftigen Stahlbeton: roh und wahrhaftig in seinem Ausdruck und Form.

Nach Betreten des einzigartigen Exterieurs eröffnet sich jedoch im Sichtfeld zum einen die reißende Saalach, zum anderen der reizvolle umliegende Mischwald. Orientierung und Freiheit spiegeln sich in der Raumperspektive, zur Rechten das offene, mit Panoramascheiben lichtdurchflutete Restaurant mit Showküche, zur Linken der auf drei Ebenen abfallende „Action-Flügel“, welcher zum Wildwassersport motiviert.

Der tragende Sockel in Baukörpermitte verkörpert erneut die maskuline Erscheinung von außen - beherbergt im Inneren jedoch die Versorgungsräume für den Kajaksport. Darüber hinaus wird die Tragstruktur von einem spitz Zulaufenden Betonsockel in Richtung Ortszentrum und den zwei Wandscheiben anliegend der Außentreppe in Richtung Teufelssteg vervollständigt. Mithilfe der durchdachten Anordnung der unteren Tragstrukturen, sowie dem vorliegenden Gelände wird ein spannender Sichtbezug zwischen Straße - Radweg - Wanderweg unter dem Gebäude erzielt.

Diese skulpturale Großform erzeugt ein einzigartiges, unvergessliches Erscheinungsbild und fügt sich in die beeindruckende Topographie der umgebenden Landschaft ein. Obwohl die Hermetik des Konzepts als groß und dominant erscheint, zeigt sich hingegen Erstaunliches an Ungebundenheit, es wird Respekt vermittelt und es wurden klare Grenzen gezogen.

ROHER STAHLBETON in Kombination mit INCORA (IN 100) Eternitplatten wirkt dabei als eigener Hauptakteur und zeigt sich als einheitliches "Mono-Cover", welches die mystische Flusslandschaft übergangslos ergänzt.